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FDP-Landtagsabgeordneter Hans-Peter Wetzel appelliert an die Landesregierung
Bodenseekreis – Das Land Baden-Württemberg darf nicht zulassen, dass Schloss Salem verkauft wird, appelliert der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel an die Landesregierung. „Ministerpräsident Oettinger muss handeln und zumindest den bereits entstandenen Schaden begrenzen. Es ist fünf vor zwölf“, sagt der Liberale aus dem Bodenseekreis. „Wenn Salem für die Öffentlichkeit verloren geht, dann wird die gesamte Region Bodensee-Oberschwaben geschwächt, der Tourismus, die Kultur, die Wirtschaft.“ Wetzel weiter: „Ich verstehe nicht, dass das Land Baden-Württemberg das Haus Baden über ein Jahr lang hängen lässt. Der Schaden wird durch dieses Verhalten von Tag zu Tag größer. So springt man mit einem seriösen Vertragspartner nicht um.“ Es gehe nicht darum, eine Adelsfamilie zu finanzieren, wie manche Kritiker behaupteten, sondern um „den Erhalt eines großen kulturellen Erbes für die Allgemeinheit.“ Wetzel hatte sich von Anfang dafür ausgesprochen, dass die Landesregierung das Haus Baden bei der Erhaltung der Schlossanlagen unterstützt. Der FDP-Politiker, der sich mehrfach mit Bernhard Prinz von Baden traf, befürwortet die Einrichtung einer Stiftung sowie eine Rekompensation für die in den letzten Jahren geleisteten Unterhaltsmaßnahmen. Für Letztere hat das Haus Baden laut Prinz Bernhard allein in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 30 Millionen Euro ausgegeben.
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