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Landtagsabgeordnete befürworten geplantes Logistikzentrum
Bodenseekreis – Die Landtagsabgeordneten der CDU und der FDP, Ulrich Müller und Hans-Peter Wetzel, brechen gemeinsam eine Lanze für die Ansiedlung des geplanten MTU-Materialwirtschaftszentrums in Kluftern. Durch den Bau des Logistikzentrums entstünden nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern es diene vor allem auch der langfristigen Sicherung des MTU-Standortes Friedrichshafen, wo die zur Tognum AG gehörende Traditionsfirma bereits heute 5800 Mitarbeiter beschäftige. Nachdem das Logistikzentrum in Salem durch einen Bürgerentscheid abgelehnt worden sei, solle man die MTU nicht länger wie einen „lästigen Bittsteller“ behandeln, appelliert Müller. Wetzel sekundiert: Wenn das Salemer Beispiel Schule mache, dann müsse man befürchten, dass „eine Weltfirma wie die MTU irgendwann ihr Bündel packt und zumindest die geplante Erweiterung woanders ansiedelt.“ Das, so Müller und Wetzel, hätte fatale Auswirkungen für die Wirtschaftsentwicklung in der Region, als auch für das gesamte Image als Wirtschaftsstandort und für die langfristige Entwicklung am Bodensee. Beide Abgeordneten führten zusammen mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Umweltministerin Tanja Gönner kürzlich in Stuttgart Gespräche, um zu erreichen, dass es in einem korrekten und zügigen Verfahren zu einer baldigen Entscheidung kommt, die alle Ebenen – die Lokal-, Regional- und Landespolitik – einbezieht. Natürlich, so Wetzel, liege auch ihm ein schonender Umgang mit der Bodenseelandschaft und ihren Flächen am Herzen. „Aber man kann auch in Schönheit sterben. Man muss einen guten Kompromiss zwischen Wirtschaft und privaten Interessen finden.“ Diese Möglichkeit sehen Müller und Wetzel am anvisierten Standort Kluftern gegeben. In dem Materialwirtschaftszentrum sollen etwa 130 Menschen Arbeit finden. Die MTU denkt ferner darüber nach, bei „entsprechendem Platzangebot“ auch die Baureihe-1600-Monatage in unmittelbare Nähe anzusiedeln. Dadurch könnten laut MTU in Kluftern weitere 200 bis 250 besonders hochwertige Arbeitsplätze entstehen.
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