06.02.2009 B31
Wetzel: " Bei der B 31 bewegt sich gar nichts!"

FDP-Landtagsabgeordneter widerspricht CDU-Kollegen Ulrich Müller: B 31 wird im Konjunkturprogramm nicht berücksichtigt

Bodenseekreis „Im Fall B 31 bewegt sich leider gar nichts!“ So kontert der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel eine Mitteilung seines CDU-Kollegen Ulrich Müller, die das genaue Gegenteil aussagt. Wetzel informierte jedoch bereits am 5. Februar den Vorstand der FDP Bodenseekreis, dass er aus gut informierten Kreisen erfahren habe, dass im Konjunkturprogramm II der Bau der B 31 neu in Friedrichshafen und Überlingen definitiv nicht berücksichtigt werde. Der Kreisvorstand war über diese Information laut Wetzel außerordentlich empört und wies zum wiederholten Male darauf hin, dass die Situation der B 31 im Bodenseekreis unerträglich geworden sei. Besonders problematisch sei die Situation auch, weil die Bodenseeregion zu den stärksten Wachstumsregionen in ganz Deutschland zähle. So sagte die Friedrichshafener FDP-Stadträtin Gaby Lamparsky: „Hierzu ist es aber erforderlich, dass wir gute Infrastruktur haben, also auch gute Straßen, um erreichbar zu sein und nicht im Stau zu stehen.“
Der Kreisvorstand bat den Abgeordneten Hans-Peter Wetzel zusammen mit den Abgeordneten von CDU und SPD bei der Landes- und Bundesregierung darauf zu drängen, dass mit dem Bau der B 31 in Friedrichshafen und Überlingen möglichst rasch begonnen werde. Wetzel: „Andernfalls besteht die Gefahr, dass die anderen Straßen gebaut sind, das Geld weg und wir immer noch im Stau stehen und vergeblich auf den Bau warten.“
Wetzel mokiert sich über Müllers Auftrag an Staatssekretär Hubert Wicker, doch noch mal beim Bund ein gutes Wort einzulegen. „Das Schreiben des Herrn Wicker an Herrn de Maizère ist nichts als ein frommer Wunsch, der jedoch entgegen Herrn Müllers Hoffnung nicht auf dem Wunschzettel Konjunkturprogramm berücksichtigt wurde.“




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