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FDP-Abgeordneter bohrt bei Landesregierung über den Stand der ärztlichen Versorgung nach
Bodenseekreis – Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel sorgt sich um den Zustand und die Zukunft der ärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg. Deshalb hakt er bei der Landesregierung nach, ob eine flächendeckende Betreuung durch Krankenhausärzte sowie niedergelassene Haus- und Fachärzte nach wie vor gewährleistet ist und wie es darum voraussichtlich in den nächsten Jahren bestellt ist. „Die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes sorgen sich, ob sie auch in Zukunft noch den Arzt finden, den sie brauchen“, begründet Wetzel seine Anfrage. Zu ihrer Angst hätten die vielen Medienberichte über die schlechte Vergütung von Ärzten und drohende Praxisschließungen beigetragen. Große Verunsicherung riefen auch Aktionen von Ärztevereinigungen hervor, wie jüngst der Aufruf des Medi-Verbunds Baden-Württemberg, 70 Prozent aller niedergelassenen Ärzte sollten ihre Zulassung zurück geben, um die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Verhandlungen zu zwingen. Wetzel fragt die Regierung: „Gibt es Regionen in Baden-Württemberg, die akut von Ärztemangel betroffen sind?“ Außerdem will er wissen, wie sich die Altersstruktur der Ärzte in den vergangenen Jahren verändert hat und sich weiter verändert wird. „Wie viele Ärzte brauchen bis 2015 altershalber einen Nachfolger?“, bohrt Wetzel weiter. Außerdem interessiert ihn, wie viele Vertragsarztsitze in den letzten fünf Jahren nicht mehr besetzt wurden und wie viele vielleicht künftig nicht mehr besetzt werden. Ferner erkundigt sich Wetzel danach, ob sich der Anteil ausschließlich privatärztlich tätiger Mediziner im vergangenen Jahrfünft erhöht hat. Und schließlich stellt Wetzel die Gretchenfrage: Haben Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenhausträger „Möglichkeiten und Planungen im Visier, wie sie einer möglichen Unterversorgung in einzelnen Gebieten entgegen wirken können?“
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