23.06.2010 PFAHLBAUTEN
Wirtschaftsminister steht hinter Pfahlbauten

Ernst Pfister will Bemühungen um Weltkulturerbe weiter unterstützen

Uhldingen-Mühlhofen –
Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium stand von Anfang an voll und ganz hinter dem Antrag, die „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ als Weltkulturerbe anzuerkennen und will insbesondere das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen auch künftig in dieser Hinsicht unterstützen. Das versichert Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) in einem Brief an den FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Wetzel. Auf Anregung Wetzels und auf Einladung von Gunter Schöbel, Leiter des Pfahlbaumuseums, besuchte Pfister vor einiger Zeit selbst das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. „Bei der Führung konnte ich einen guten Überblick über die Geschichte der Stein- und Bronzezeit am Bodensee gewinnen“, schreibt Pfister an Wetzel. Der Minister versichert weiter, „dass ich die Bemühungen des Vereins für Pfahlbau- und Heimatkunde unterstütze, die Forschungsarbeiten zu den Pfahlbauten des Voralpenraums zu stärken und im Rahmen des Freilichtmuseums der interessierten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln.“
Wetzel schickte Pfisters Schreiben an Schöbel weiter mit den Worten, auch er unterstütze natürlich die Bemühungen der Pfahlbauten nach Kräften. Wetzel: „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Aktionen von Baden-Württemberg an höherer Stelle Erfolg hätten.“
Wetzel übrigens kennt die Pfahlbauten nicht nur als Gast. Während seiner Lehrzeit in den Kramer-Werken verdiente er sich von 1968 von 1969 an den Wochenenden etwas dazu und führte selbst Besucher durch die Anlage.




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