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05.03.2010 Rettungshubschrauber

Wetzel beharrlich bei Rettungshubschraubern

FDP-Abgeordneter besteht auf versprochener Bedarfserhebung für den Nachteinsatz und hakt nochmals beim Innenministerium nach

Bodenseekreis –
Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel lässt in Sachen Rettungshubschrauber nicht locker. Seit 2008 setzt sich Wetzel dafür ein, dass die Hubschrauber künftig auch in Baden-Württemberg nachts starten dürfen. Nun hakt der Liberale noch einmal bei Innenstaatssekretär Dieter Hillebrand nach. Dieser hatte bereits zum Jahresende 2009 eine Bedarfserhebung versprochen, was den Einsatz von Rettungshubschraubern bei der so genannten Sekundärrettung angeht. Diese Erhebung liegt immer noch nicht vor. Wetzel mahnt jetzt in einem Schreiben an Hillebrand: „Die Sache zieht sich hin, ohne dass Ergebnisse vorliegen.“ Er bittet darum, ihm diese sobald wie möglich zukommen zu lassen. Wetzel: „In der Sache sollten wir dringend eine Lösung finden,
um einen baldigen Einsatz von Rettungshubschraubern in der Sekundärrettung in der Nacht zu ermöglichen.“
Die Erhebung hatte Hillebrand Wetzel bei einem Gespräch im Februar 2009 in Aussicht gestellt. Das Treffen war zustande gekommen, nachdem Wetzel mit seiner Forderung, Rettungshubschrauber sollten auch nachts fliegen dürfen, landesweit für Wirbel gesorgt hatte. Bei dem Termin war man sich einig gewesen, dass sich in Baden-Württemberg im Regelfall bei der Primärrettung, also „der Notarztzulieferung an die Unfallstelle und dem raschen Transport des Notfallpatienten in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus“, mit Hubschraubern in der Nacht keine relevanten Zeitvorteile für die Versorgung von Notfallpatienten gegenüber der bodengebundenen Notfallrettung erreichen ließen. Wetzel hatte jedoch damals bereits betont: „Allerdings ist der Einsatz von Rettungshubschraubern notwendig, wenn Patienten aus dringenden medizinischen Gründen zum Beispiel von einem Grund- und Regelversorgungskrankenhaus über eine größere Distanz in eine Fachklinik verlegt werden müssen.“